BioDIGI

Sie wollen nachhaltige Produkte? Wir machen es!

Teilnmehmerbereich
Nächste Veranstaltung: 13.12.2022 - Symposium

Mit dem Projekt BioDIGI wird am Institut für angewandte Biopolymerforschung ein weiterer Rahmen geschaffen, in dem sich vor allem oberfränkische kleine und mittelständische Firmen, aber auch andere Akteure im Bereich der Biokunststoffverarbeitung über die neuesten Trends und Entwicklungen aus der produktionstechnischen Verarbeitung von Biokunststoffen und Biokunststoff-Rezyklaten informieren und austauschen können. Auch das Thema Digitalisierung und der Einsatz von KI in Produktions- und Verarbeitungsprozessen stellt ein zentrales Thema des Interessenaustauschs dar.

Durch den Wissenstransfer zur Verarbeitung und zum Handling von Biokunststoffen und deren Rezyklate wollen wir einen weiteren wichtigen Beitrag zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit leisten und Unternehmen befähigen effizient und routiniert diese Werkstoffe einzusetzen. Um die Herstellungsprozesse innovativer und nachhaltiger Produkte so zu gestalten, dass sie denen von petrochemisch basierten Kunststoffen in Bezug auf Effizienz die Stirn bieten können, werden diese mit der Zuhilfenahme von allen verfügbaren Maschinenparametern in Digitalisierungsverfahren betrachtet, mögliche Einflussnahmen an Hand der ermittelten Daten untersucht und somit allgemein Prozesse und Umstellungen verbessert und optimiert.

Das Bewusstsein für ökologisches Handeln und Nachhaltigkeit ist sowohl in der Gesellschaft, als auch in vielen Industriezweigen in den letzten Jahren stark angestiegen. Um diesem Bewusstsein nun mit einem entsprechenden Angebot an Produkten gerecht zu werden, müssen diese entwickelt, produziert und auf dem Markt gebracht werden. Die im Trend liegenden Biokunststoffe und Biokunststoff-Rezyklate bieten hierfür eine optimale Basis. Das für die Verarbeitung notwendige Know-How soll im Rahmen des Projektes in die kunststoff- und textilverarbeitende Industrie sowie zu maschinenbautechnischen Unternehmen im oberfränkischen Projekteinzugsgebiet transferiert werden.

Die Projektstrategie sieht die Entwicklung und Durchführung von Weiterbildungsinhalten bzw. Weiterbildungsmethoden zur Erreichung des Wissenstransferziels vor. Dazu finden an der Hochschule Hof über die Projektlaufzeit insgesamt neun Netzwerktreffen und drei Symposien zu den folgenden Themen zur Verarbeitung von Biokunststoffen und Biokunststoff-Rezyklaten statt:

  • Extrusion
  • Spritzguss
  • Thermoformen
  • 3D-Druck und
  • Werkzeugbau für die Verarbeitung

Durch die Impulse aus dem Wissenstransferprojekt sollen kooperative Forschungskooperationen und eigenständige Produktentwicklungen mit Biokunststoffen und deren Rezyklaten bei den Projekteilnehmern ermöglicht und eingeleitet werden.

Inhaltliche Schwerpunkte des Wissenstransfers im Projekt BioDIGI

Veranstaltungen

14.10.2021 - Kick-Off-Meeting
  • Vorstellung Arbeitsgruppe und ibp
  • Vortrag: Ziele des Wissenstransferprojektes
30.11.2021 - Netzwerktreffen
  • Virgin-Materialien, Recyclate, Aufbereitung biogener Reststoffe
02.02.2022 - Netzwerktreffen
  • Compoundieren im Entwicklungs- und Industriemaßstab
09.03.2022 - Netzwerktreffen

Inhalte folgen...

05.04.2022 - Netzwerktreffen
  • Extrusion
04.05.2022 - Symposium

Inhalte folgen...

01.06.2022 - Netzwerktreffen
  • Spritzguss
29.06.2022 - Netzwerktreffen
  • Thermoformen
26.07.2022 - Netzwerktreffen
  • Werkzeugbau + 3D-Druck
29.09.2022 - Symposium

Inhalte folgen...

19.10.2022 - Netzwerktreffen

Industrie 4.0

15.11.2022 - Netzwerktreffen

Inhalte folgen...

13.12.2022 - Symposium

Inhalte folgen...

Förderung

Die Förderung des Projektes BioDIGI erfolgt durch den Europäischen Sozialfond (ESF)

Der Europäische Sozialfonds (ESF) zählt zu den Strukturfonds der Europäischen Union. Im Förderzeitraum 2014 - 2020 stehen dem Bayerischen Wissenschaftsministerium insgesamt rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln für Netzwerktätigkeiten und den Wissenstransfer von Hochschulen an Unternehmen zur Verfügung. Es werden arbeitsmarktbezogene Projekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene gefördert. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

 

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