Projekte

Unsere Forschungsprojekte verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit praxisnaher Anwendung. In Kooperation mit Partnern aus Industrie, Wissenschaft und Gesellschaft entwickeln wir nachhaltige Materiallösungen und innovative Technologien für zentrale Zukunftsfelder. Unser Ziel: Wissen in Wertschöpfung überführen.
Hier finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen und abgeschlossenen Projekte.

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InMiDoor

InMiDoor

Entwicklung eines neuen Kunststoff-spritzgussverfahrens zur Herstellung einer multifunktionalen innovativen automobilen Türinnenverkleidung.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Spritzguss #Automotive #Werkstoffe
BioSlide

BioSlide

Entwicklung einer auf biogenen Reststoffen basierenden Gleitfläche im Anlagen- und Maschinenbau sowie Ski-, Snowboard- und Wasserportsektor.

Projektvorstellung (PDF)
#Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #sonstige #Biokunststoffe
RuhBio

RuhBio

Entwicklung eines zu 100% auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Vliesstoffs zur Schalldämmung von Schienenfahrzeugen.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Automotive #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
FiberFrame

FiberFrame

Entwicklung von Strukturbauteilen und Elementen für Verbindungen für ein vollverschaltes Velomobil auf Basis von Holz und nachhaltigen Kunststoffen und natürlichen Fasern.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Extrusion #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #sonstige
BioGlueEdgeband

BioGlueEdgeband

Entwicklung eines zu 100% auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Klebstoff-Kantenband-Systems.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
NFKMa

NFKMa

Biogene Zero-Waste Naturfaser-Verbundwerkstoffe auf Maispflanzenbasis.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Agrarwirtschaft #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
Radiochomie

Radiochomie

Entwicklung einer neuartigen irreversibel radiochromen Tinte.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Medizin #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
BioBioCarrier

BioBioCarrier

Entwicklung von vollständig in Aquaponik biologisch abbaubaren Aufwuchskörpern unter Freigabe von Nährstoffadditiven für die biologische Wasseraufbereitung.

Projektvorstellung (PDF)
#Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #3D Druck ,Spritzguss #sonstige
TubUS

TubUS

Ultraschall-sichtbarer Mikroschlauch.

Projektvorstellung (PDF)
#Medizin #Spritzguss #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
BioDIGI

BioDIGI

Wissenstransfer zum technischen Einsatz von Biopolymeren und Biopolymer-Rezyklaten in der Produktion.

Projektvorstellung (PDF)
#Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #Recyclingmaterialien #Extrusion #Spritzguss
LinSkin

LinSkin

Entwicklung einer vollständig biobasierten und biologisch abbaubaren hydrophoben Textilausrüstung auf Leinölbasis für Regenjackenstoffe.

Projektvorstellung (PDF)
#Biologisch Abbaubar #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #sonstige
EISBiR

EISBiR

Einfluss von ionisierender Strahlung auf die Eigenschaften und Verarbeitung von Biokunststoffen sowie biogener Roh- und Reststoffen als funktionale Füll- und Verstärkerstoffe.

Projektvorstellung (PDF)
#Agrarwirtschaft #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #Biokunststoffe #sonstige
Textillaminat

Textillaminat

Entwicklung einer biologisch abbaubaren Membran für Textillaminate.

Projektvorstellung (PDF)
#Verbundmaterialien und weitere Werkstoffe #Biokunststoffe #sonstige
FuLaCo

FuLaCo

Funktionale und dekorative Lautsprechercover für Car Infotainment Systeme.

Projektvorstellung (PDF)
#Automotive #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #Sonstige
GreenPeel

GreenPeel

Biobasierte und biologisch abbaubare Peelsysteme für Verpackungen.

Projektvorstellung (PDF)
#Verpackung #Biokunststoffe #sonstige
TwistPac

TwistPac

Entwicklung einer biobasierten, vollständig biologisch abbaubaren und recycelbaren Stretchfolie für TwistPac Verpackungen.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #Verpackungen
Marder

Marder

Entwicklung eines PVC-freien und gegen Tierverbiss geschützten Schlauchs für die Automobilindustrie.

Projektvorstellung (PDF)
#Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #Automotive
LigNutz

LigNutz

Nutzbarmachung von reinen Lignin-Typen durch Entwicklung eines neuartigen, thermisch stabilen Lignin-Compounds für die Extrusion.

Projektvorstellung (PDF)
#Recyclingmaterialien #Biokunststoffe #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe #Extrusion
BioMulch

BioMulch

Entwicklung einer neuartigen biologisch abbaubaren Mulchfolie mit einstellbarer biologischer Abbauzeit.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Agrarwirtschaft #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
AgriStretch

AgriStretch

Entwicklung einer neuartigen Agrarstretchfolie aus nachwachsenden Rohstoffen.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Werkstoffe #Agrarwirtschaft #Recyclingmaterialien
BioSilagefolie

BioSilagefolie

Entwicklung einer vollständig biologisch abbaubaren Silagefolie aus biobasierten Rohstoffen, die den mechanischen und praktischen Anforderungen herkömmlicher Folien entspricht.

Projektvorstellung (PDF)
#Biokunststoffe #Agrarwirtschaft #Verbundmaterialien und weitere #Werkstoffe
BioPolyMEHR

BioPolyMEHR

Das Projekt fördert den Wissenstransfer zu Biopolymeren, Recycling und Nachhaltigkeit in Industrie und Forschung, um ökologisch nachhaltige Produkte und Kooperationen zu ermöglichen.

Projektvorstellung (PDF)
#Recyclingmaterialien #Extrusion #Spritzguss #sonstige
BioKosti

BioKosti

Entwicklung eines vollständig biologisch abbaubaren, biobasierten Bio-Kosmetiktiegels mit hoher Barrierewirkung, der sowohl das Kosmetikprodukt schützt als auch umweltfreundlich ist.

Projektvorstellung (PDF)
#Verbundmaterialien Abbaubar #Kosmetik #Verpackung

Förderpartner:

  Ergebnisse & Erfolge
  • Die Glasübergangstemperatur sank durch thermische Belastung.
  • MFI‑Werte zeigten höhere Fließraten nach Compoundierung (Kettenabbau).
  • Die Kerbschlagzähigkeit reduzierte sich bei Rezyklaten, blieb aber im akzeptablen Bereich. GPC bestätigte geringere Molmassen.
  • Das Upscaling mit einem bestimmten Prozentsatz an Rezyklat verlief prozessstabil und fehlerfrei.
Impact
ReInjekt zeigt, dass bis zu 30 % PIR‑Rezyklat ohne Qualitätsverlust in die Serie integriert werden können – ein großer Schritt für nachhaltige Medizintechnik-Komponenten. Das Konzept wurde es bereits in der Produktion umgesetzt.
Projektpartner
Kunststofftechnik Schnitzler GmbH & Co. KG
Projektzeitraum & Förderpartner
Das Teilprojekt fand vom 01.01.2023 – 31.12.2026 im Rahmen des Projekts TechCirclePolymers – „Technologietransfer zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft von Polymer- und Biopolymerwerkstoffen durch Anwendung smarter, vernetzter Prozesse und innovativer Techniken zur CO2-Reduktion“ (EFRE) statt und wurde finanziell unterstützt und kofinanziert durch:
– Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Förderzeitraum Bayern 2021–2027
-Europäischen Union
– Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
– Oberfranken Stiftung

Teilprojekt 8:  ReInjekt

In der Kunststoffverarbeitung entstehen durch Angüsse und Ausschussteile große Mengen PBT‑Abfälle, die bisher nur begrenzt wiederverwendet werden.
Um dieses Problem zu beheben untersucht das Projekt den Einfluss verschiedener PIR‑Rezyklatanteile, um Medizintechnik‑Bauteile erneut in den Spritzgussprozess zurückzuführen. Ziel war die Erhöhung des PIR-Recyclinganteils unter beibehalten eines gleichbleibend akzeptablem Eigenschaftsprofils.
Im Lösungsansatz wurde Rezyklat gemahlen, mit 10–50 % in PBT compoundiert und zusätzlich in Dryblend-Varianten verarbeitet. Mechanische, thermische, rheologische und molekulare Veränderungen wurden detailliert untersucht.
Dabei kamen folgende Materialien und Technologien zum Einsatz: PBT Alcom LB PBT, Rezyklat, Doppelschneckenextrusion, Spritzguss, DSC, GPC, MFI, Zug‑ und Schlagprüfung, sowie Upscalingversuche.
  Ergebnisse & Erfolge
  • Herstellung einer selbsthaftenden Oberflächenschutzfolie für Fensteranwendungen & lösemittelfreie Klebeschicht wurde realisiert
  • Funktionalität der Schutzfolie für den vorgesehenen Einsatz nachgewiesen
  • Lösemittel vollständig vermieden → deutliche Reduktion von CO₂‑Emissionen
  • Rezyklat prinzipiell erneut verarbeitbar → Potenzial für Kreislaufführung
Impact
Durch die neue Technologie wird die Produktion vollständig lösemittelfrei und deutlich klimafreundlicher. Zudem verbessert die Recyclingfähigkeit die Kreislaufführung des Materials erheblich.
Projektpartner
jura-plast GmbH
Projektzeitraum & Förderpartner
Das Teilprojekt fand vom 01.01.2023 – 31.12.2026 im Rahmen des Projekts TechCirclePolymers – „Technologietransfer zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft von Polymer- und Biopolymerwerkstoffen durch Anwendung smarter, vernetzter Prozesse und innovativer Techniken zur CO2-Reduktion“ (EFRE) statt und wurde finanziell unterstützt und kofinanziert durch:
– Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Förderzeitraum Bayern 2021–2027
-Europäischen Union
– Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
– Oberfranken Stiftung

Teilprojekt 4: CO2-Reduction

Ziel des Projekts war die Entwicklung einer selbsthaftenden Oberflächenschutzfolie für Fensteranwendungen unter besonderer Berücksichtigung einer Reduktion von CO₂‑Emissionen und Materialeinsatz. Im Fokus stand dabei die Vermeidung von Lösemitteln sowie eine vereinfachte und ressourcenschonendere Herstellung der Haftschicht.
Herkömmliche Oberflächenschutzfolien erfordern häufig komplexe Herstellungsverfahren mit lösemittelhaltigen Systemen, was mit einem erhöhten Energiebedarf, zusätzlichen Emissionen und einem höheren Materialaufwand verbunden ist. Im Rahmen dieses Projekts wurde daher ein lösemittelfreier Ansatz verfolgt, bei dem die funktionale Klebeschicht direkt auf eine polyolefinbasierte Trägerfolie appliziert wird.
Die Arbeiten wurden gemeinsam mit einem Industriepartner durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Der Partner führt die erzielten Ergebnisse inzwischen eigenständig weiter.
  Ergebnisse & Erfolge
  • PLA‑Kleie‑Compounds zeigten verbesserte Kristallisation bei 60–65 °C.
  • Die mechanische Zugfestigkeit blieb stabil bei ~40–45 MPa trotz Kleiezugabe.
  • Bienenwachs (1–3 %) wirkte plastifizierend und nukleierend. Antibakterielle Tests nach 4–8 Tagen zeigten eine drastische Reduktion des Bakterienwachstums bei Chitosan‑ und Trestervarianten.
Impact
EcoStraw stellt eine 100 % biobasierte und robuste Mehrwegalternative dar, die gleichzeitig hygienisch, nachhaltig und industriell herstellbar ist. Die Projektpartner arbeiten derzeit an der Finalisierung der Vermarktung.
Projektpartner
Fickenschers Backhaus GmbH und Zapf GmbH & Co. KG
Projektzeitraum & Förderpartner
Das Teilprojekt fand vom 01.01.2023 – 31.12.2026 im Rahmen des Projekts TechCirclePolymers – „Technologietransfer zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft von Polymer- und Biopolymerwerkstoffen durch Anwendung smarter, vernetzter Prozesse und innovativer Techniken zur CO2-Reduktion“ (EFRE) statt und wurde finanziell unterstützt und kofinanziert durch:
– Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Förderzeitraum Bayern 2021–2027
-Europäischen Union
– Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie
– Oberfranken Stiftung

Teilprojekt 5:  EcoStraw

Das Projekt forschte an der Entwicklung eines nachhaltigen, mehrfach verwendbaren Strohhalms auf Basis eines PLA‑Kleie‑Compounds mit antibakteriellen Additiven. Ziel war ein Ersatz für Metall‑ und Glasstrohhalme, da diese Alternativen oft schwer zu reinigen, bruchgefährdet oder kostenintensiv sind. Papierstrohhalme zeigen unzureichende Stabilität.
Im Lösungsansatz wurde PLA mit 15–30 % Roggenkleie kombiniert, ergänzt durch Additive wie Chitosan, Bienenwachs, Weintrester oder grüner Tee‑Extrakt. Die Materialien wurden thermisch, mechanisch und antibakteriell evaluiert.
Zum Einsatz kam Doppelschnecken-Compoundierung, Castfolienextrusion, DSC- und rheologische Analytik, sowie Abklatschtests.