SmartReUSE – KI-gesteuerte Optimierung des Einsatzes von Rezyklaten in der Kunststoffverarbeitung / in der Kunststoffproduktion

Das Ziel des Technologietransferprojekts ist eine effizientere Nutzung von Rezyklaten zu der Verbesserung der Kreislaufwirtschaft von Polymeren. Durch die Reduktion der CO2-Freisetzung wird zu den europäischen Umweltschutz- und Klimazielen beigetragen. Hierfür sollen verschiedene Rezyklatströme und -qualitäten anhand von möglichst praxisnahen und ökonomischen Tests untersucht und analysiert werden. Mit den dabei generierten und von in Zusammenarbeit mit Industriepartnern gesammelten Daten wird eine Mustererkennungssoftware erstellt und trainiert. Diese soll anhand weniger, aussagekräftiger Parameter Empfehlungen für die Verarbeitung und Additivierung der Rezyklate geben kann.

News

Start des ersten Teilprojekts
Im Mai ist das erste Teilprojetk “RecyBrewHolder” mit den KMUs ComRec-ReCond und BKW Kunststoff GmbH gestartet.
Inhaltlich geht es darum, Post-Consumer-HDPE wiederzuverwerten. Dabei werden die Materialien mit Neuware gemischt um ihnen anschließend ein zweites Leben als Bierfasshalter zu schenken.

RecyclingPost-Consumer-HDPE 

ProzentBlends mit Neuware

FlaggeMustererkennung HDPE in Strukturbauteilen

Projektablauf

Vom Rezyklat zur optimierten Produktion

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Projektschwerpunkte

Vier zielführende Lösungsansätze bilden das Rückgrat des Projektes

1.

Lokales Recycling


 
Steigerung des lokalen Recyclings der Werkstoffe führt zu kürzeren Transportwegen und mehr regionaler Wertschöpfung.

 2.

Materialaufbereitung


 
Aufbereitung verschmutzten Materials für eine deutlich höhere nutzbare Rezyklatqualität.

 3.

Künstliche Intelligenz


 
Trainierte Mustererkennung gibt Empfehlungen anhand weniger, aussagekräftiger Parameter.

 4.

Prozessoptimierung


 
Implementierung KI-optimierter Prozesse in Verarbeitung und Additivierung der Rezyklate.

Nutzen für Unternehmen

Konkrete wirtschaftliche und ökologische Effekte des SmartReUSE-Ansatzes

Materialkosten

Geringere Materialkosten durch höheren, wirtschaftlich nutzbaren Rezyklatanteil.

CO₂-Emission

Reduzierte CO₂-Bilanz entlang der gesamten Verarbeitungskette.

Rezyklatanteil

Höherer Rezyklatanteil in Produkten bei gleichbleibender Qualität.

Ausschuss

Weniger Produktionsausschuss durch optimierte Additivierung.

Produktqualität

Stabilere, besser reproduzierbare Produktqualität im Serienprozess.

Effizienz

Effizientere Prozesse durch datenbasierte KI-Empfehlungen.

Projekt in Zahlen

24

Monate

Projektlaufzeit
Mehrjähriges Technologietransferprojekt

8+

Unternehmen

Projektpartner
Regionale Unternehmen

1,2 Mio.

Euro

Förderung
Das Technologietransferprojekt wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union kofinanziert.

4

Querschnittsfunktionen

Technologien
Recycling · Analytik · KI · Optimierung

Projektpartner & Förderung

Institutionelle Trägerschaft, Netzwerkpartner und öffentliche Förderung

Öffentliche Förderung

Das Technologietransferprojekt wird vom Freistaat Bayern und der Europäischen Union kofinanziert.

NETZWERK- & INDUSTRIEPARTNER

  • Kunststoffverarbeitende kleine und mittlere Unternehmen der Region
  • Recycling- und Aufbereitungsbetriebe
  • Weitere Industrie- und Forschungspartner in Abstimmung

Teilprojekte im Detail

Aktuelles

TP1
Teilprojekt 1 „RecyBrewHolder“

Recycling Post-Consumer-HDPE verschiedener Materialströme & molekularer Länge

Prozent Untersuchung des Mahlgrades und der Mischintensität mit Neuware

Flagge Mustererkennung für den Einsatz von PCR-HDPE in Strukturbauteilen (hier: Bierfasshalter)

Im Mittelpunkt des ersten Teilprojektes stehen HDPE-Rezyklate aus verschiedenen Anwendungen, darunter Müllcontainer, Transportverpackungen (Trays), Telekommunikationskabelummantelungen und Rohre. Diese unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Prozesshistorie, Alterung, Additivierung und rheologischen Eigenschaften.
Durch systematische Materialcharakterisierung und definierte Blendbildung mit Neuware wird untersucht, wie sich diese Unterschiede auf die Verarbeitung und die Bauteileigenschaften auswirken.
Als Demonstrator dient ein tragender Halter für Bierfässer, der im industriellen Spritzguss gefertigt wird. Dieses Bauteil stellt hohe Anforderungen an Steifigkeit, Schlagzähigkeit und Prozessstabilität und eignet sich daher hervorragend, um das Potenzial verschiedener Rezyklatmischungen unter praxisnahen Bedingungen zu bewerten.

Projektpartner

TP2

Teilprojekt 2 “PET2Cycle”

RecyclingVirgin und PIR/PCR Materialien PP, PET, HDPE, LDPE, LLDPE

ProzentBlendbildung der Polyolefine mit PET

FlaggeMustererkennung von Verunreinigungen in realen Rezyklatströmen

Projektpartner

TP3
Teilprojekt 3 “IonCycle

RecyclingVirgin und Post-Industrial Ionomere auf Zink- und Natriumbasis

ProzentRecycling der Post-Industrial Ware in coextrudierten Ionomerfolien

FlaggeMustererkennung möglicher Rezyklatanteile und –mischungen für die Folienproduktion

Projektpartner

Direkter Draht zum Projektteam

Interesse an einer Kooperation im Projekt SmartReUSE?

Wir freuen uns über Ihre Anfrage zu Rezyklat-Analyse, Datenkooperation oder gemeinsamer Prozessoptimierung.

Dann kontaktieren Sie uns gerne:

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stefanie.rank@hof-university.de

Dipl.-Ing. Stefanie Rank
wissenschaftliche Mitarbeiterin
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maurice.baecker.2@iisys.de

Maurice Bäcker, M. Sc.
wissenschaftlicher Mitarbeiter (iisys)
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