Über das Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp)
Forschung für die Kreislaufwirtschaft von morgen.
Als Forschungsinstitut der Hochschule Hof für Kunststoffrecycling, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Materialentwicklung unterstützt das ibp Unternehmen bei der Entwicklung innovativer Produkte und Recyclinglösungen.
So schaffen wir die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Forschung und industrieller Anwendung.
Das Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere
Das Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp) der Hochschule Hof versteht sich als Kompetenzzentrum für nachhaltige Polymerlösungen.
Wir forschen an der Entwicklung, Verarbeitung und Wiederverwertung von Bio:Polymeren und Kunststoffen und unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung zirkulärer Werkstoff- und Produktkonzepte.
Aus der angewandten Biopolymerforschung hervorgegangen, entwickelt das ibp heute Lösungen entlang des gesamten Materialkreislaufs – von der Materialentwicklung über das Produktdesign bis hin zum Recycling.
Als Forschungsinstitut der Hochschule Hof bündelt das ibp wissenschaftliche Expertise, moderne Infrastruktur und anwendungsnahe Forschung im Bereich nachhaltiger Polymerwerkstoffe.
Durch die enge Vernetzung mit den Fakultäten, Forschungsinstituten und Industriepartnern der Forschenden Hochschule Hof entstehen praxisorientierte Lösungen und Technologien für die Herausforderungen von morgen.
Standort Hochschule Hof mit 2 Technika und 2 Labore
Technologische Kompetenzen Extrusion, Spritzguss, Thermoformen und Recyclingtechnologien.
Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Nase
Institutsleiter
Lucas Großmann, M.Sc.
Stellvertretender Institutsleiter
Grußwort der Institutsleitung:
Aus Forschung wird Anwendung
Nachhaltigkeit entscheidet sich für uns nicht allein im Labor, sondern dort, wo aus einer Idee ein Material, aus einem Material ein Prozess und schließlich ein funktionierendes Produkt wird.
Seit der Gründung des Instituts für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp) im Jahr 2018 verfolgen wir deshalb einen konsequent anwendungsorientierten Ansatz. Gemeinsam mit Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern entwickeln wir Materialien, Prozesse und Produkte weiter, mit dem Ziel, Kunststoffe nachhaltiger, kreislauffähiger und damit zukunftsfähiger zu gestalten.
Unsere Überzeugung
Dabei verstehen wir Nachhaltigkeit bewusst technologieoffen. Biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe können einen wichtigen Beitrag leisten. Ebenso wichtig sind jedoch hochwertige Rezyklate, recyclinggerechte Produktgestaltung, effiziente Verarbeitungsprozesse und geschlossene Materialkreisläufe. Entscheidend ist für uns nicht, einer bestimmten Materialklasse den Vorzug zu geben, sondern für die jeweilige Anwendung die technisch, ökologisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung zu entwickeln.
Wissenschaft und Praxis verbinden
Eine besondere Stärke des ibp ist dabei die enge Verbindung von Wissenschaft und industrieller Praxis. Unser Team vereint wissenschaftlichen Nachwuchs mit Erfahrung aus Forschung und Industrie. Dadurch betrachten wir Fragestellungen nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht, sondern immer auch mit Blick auf industrielle Prozesse, Umsetzbarkeit und Marktanforderungen. Der Erfolg eines Projekts zeigt sich für uns deshalb nicht allein in einer Publikation oder einem guten Messergebnis, sondern vor allem dann, wenn daraus eine Lösung entsteht, die ihren Weg in die Anwendung findet.
Darauf sind wir auch mit Blick auf die Entwicklung unseres Instituts stolz. Aus einem jungen Institut ist innerhalb weniger Jahre ein etablierter Forschungs- und Entwicklungspartner mit einem breiten Netzwerk aus Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen geworden. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir bereits zahlreiche Entwicklungen vorantreiben und konkrete Anwendungen realisieren.
Blick nach vorn
Für die kommenden Jahre möchten wir diesen Weg konsequent fortsetzen. Als Teil der Green Tech University Hochschule Hof wollen wir dazu beitragen, nachhaltige Technologien und Kreislaufwirtschaft weiter in die industrielle Praxis zu überführen und zugleich die Innovationskraft unserer Region zu stärken. Gerade Oberfranken bietet mit seiner starken mittelständischen Industrie hervorragende Voraussetzungen, nachhaltige Materialien und Technologien zu einem weiteren wichtigen Zukunftsfeld zu entwickeln.
Unser Dank gilt allen Unternehmen, Forschungspartnern und Fördermittelgebern, die diesen Weg gemeinsam mit uns gehen. Und an alle, die vor der Frage stehen, wie sich ein Material, ein Produkt oder ein Prozess nachhaltiger gestalten lässt, richtet sich unsere Einladung:
Sprechen Sie mit uns. Gute Lösungen entstehen am besten gemeinsam.
Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Nase
Institutsleiter
Lucas Großmann, M.Sc.
Stellvertretender Institutsleiter
Forschung mit Wirkung
Nachhaltigkeit & Kreislauf
Wir entwickeln Lösungen für eine ressourcenschonende Zukunft.
Wissenschaftliche Exzellenz
Unsere Arbeit basiert auf fundierter Forschung und modernsten Methoden.
Transfer in die Praxis
Wir begleiten Innovationen vom Labor bis zur industriellen Anwendung.
Partnerschaft
Gemeinsam mit Unternehmen und Forschungspartnern entwickeln wir tragfähige Lösungen.
Menschen hinter der Forschung
Unser interdisziplinäres Team vereint Kompetenz aus Kunststofftechnik, Materialwissenschaft, Nachhaltigkeitsbewertung und Verfahrensentwicklung. Gemeinsam arbeiten wir an innovativen Lösungen für die Kreislaufwirtschaft von Bio:Polymeren und Kunststoffen und begleiten Forschungsvorhaben von der ersten Idee bis zur industriellen Anwendung.
Unsere Forschungskompetenzen
Engineering of Bio:
Polymers and Bio:
Composites
Entwicklung, Analyse und Optimierung von Bio:Polymeren,
Polymerblends und Verbundwerkstoffen entlang ihres gesamten Lebenszyklus.
Natural Material
Composites
Forschung an naturfaser- und reststoffbasierten Verbundwerkstoffen, sowie deren Verarbeitung zu leistungsfähigen Materialsystemen.
AI-Enabled Circular
Design
Entwicklung datenbasierter Methoden und Werkzeuge für ressourceneffizientes, kreislauffähiges und recyclinggerechtes Produktdesign.
Polymer Degradation,
Restabilization and
Recycling Technologies
Erforschung innovativer Technologien zur Aufbereitung, Restabilisierung und Wiederverwertung von Kunststoffen für nachhaltige Materialkreisläufe.
Netzwerke und Partnerprofile
Gemeinsam Innovationen ermöglichen.
Das Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp) arbeitet in einem starken Netzwerk aus Industrie, Wissenschaft, Verbänden und internationalen Partnern zusammen. Dieses Netzwerk schafft Synergien für Forschung, Technologietransfer und nachhaltige Innovationen.
Innovation & Cluster
Innovation & Cluster
Industrie
Verbände & Vereine
Forschung
Forschung & Netzwerk
Forschung
Innovation & Cluster
Innovation & Cluster
Innovation & Cluster
Forschung
Verbände & Vereine
Sie suchen einen starken Partner für Forschung, Entwicklung oder Recycling? Wir unterstützen Sie von der ersten Idee bis zur industriellen Umsetzung.
Aktuelle Aktivitäten
Erfahren Sie mehr über Forschungsprojekte, Veranstaltungen, Publikationen und weitere Aktivitäten des Institut für Kreislaufwirtschaft der Bio:Polymere (ibp) der Hochschule Hof.
SmartReUSE: Künstliche Intelligenz für mehr Rezyklateinsatz
Wie lassen sich unterschiedliche Kunststoffrezyklate gezielt für hochwertige Anwendungen einsetzen? Im Forschungsprojekt SmartReUSE untersucht das ibp gemeinsam mit Industriepartnern, wie KI-gestützte Mustererkennung optimale Materialmischungen vorhersagen kann. Ziel ist es, den Einsatz von Rezyklaten in der Kunststoffverarbeitung zu erhöhen, ohne Kompromisse bei Qualität und Funktionalität einzugehen.
Zum vollständigen Beitrag →Neuer Tischbioreaktor erweitert Forschungskapazitäten am ibp
Im Projekt Agri Stretch 2 wurde ein BioFlo® 120 Tischbioreaktor in Betrieb genommen und damit erweitert das ibp seine Forschungsinfrastruktur. Die Anlage unterstützt Untersuchungen zur biologischen Abbaubarkeit von Kunststoffen und stärkt die Forschung im Bereich Kreislaufwirtschaft.
Zum vollständigen Beitrag →Die zweite Karriere des Weins – Aus Traubenresten werden nachhaltige Kunststoffe
Kann aus den Resten der Weinherstellung ein Rohstoff für die Kunststoffindustrie werden? Doktorand Benedikt Hiller zeigt, wie Weintrester zu innovativen Materialien für nachhaltigere Kunststoffe werden kann und warum diese Forschung weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit erregt.
Zum vollständigen Beitrag →BioVerBiss erforscht innovative Verbissschutzlösungen
Gemeinsam mit der BKW Kunststoff GmbH entwickelt das ibp eine biobasierte Schutzmanschette für Jungbäume. Neuartige Materialien und integrierte Abschreckungssysteme sollen Wildverbiss wirksam reduzieren.
Zum vollständigen Beitrag →Projekt WoodTouch gestartet
Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie entwickelt das ibp nachhaltige Interieurmodule aus Echtholz, biobasierten Kunststoffen und gedruckter Sensorik. Ziel sind funktionale und ressourcenschonende Lösungen für die Fahrzeuginnenräume von morgen. Gefördert wird WoodTouch im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE).
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