Successstories

Unsere Successstories zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in praktische, nachhaltige Lösungen übergehen – kompakt, verständlich und inspirierend.

BioSlide – Biobasierte Hochleistungs-Gleitfläche

Nachhaltige Gleitoberflächen, die PE-UHMW substituieren und Mikroplastik signifikant reduzieren.

Herausforderung

Konventionelle Gleitflächen verursachen durch Abrieb Mikroplastik und basieren auf fossilen Rohstoffen. Gesucht wurde eine nachhaltige Alternative mit vergleichbarer Leistungsfähigkeit.

Lösung

Im Projekt BioSlide wurden neuartige, vollständig biobasierte und biologisch abbaubare Gleitmaterialien entwickelt, die für anspruchsvolle Anwendungen im Maschinenbau und Sport geeignet sind.

Erfolg

BioSlide hat gezeigt, dass biobasierte Gleitwerkstoffe eine leistungsfähige und nachhaltige Alternative zu konventionellen Materialien sein können. Die entwickelten Lösungen überzeugten sowohl in Materialtests als auch unter praxisnahen Bedingungen. Gleichzeitig eröffnen sie neue Wege, fossile Rohstoffe zu ersetzen und Umweltbelastungen zu reduzieren. Damit schafft das Projekt eine wichtige Grundlage für zukünftige Anwendungen in Industrie und Sport.

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AgriStretch – Biobasierte Agrarstretchfolie

Untersuchung des Potenzials nachwachsender Rohstoffe für landwirtschaftliche Stretchfolien mit dem Ziel, Ansatzpunkte für verbesserte Barriereeigenschaften, Haftung und UV-Stabilität zu identifizieren.

Herausforderung

Die Landwirtschaft benötigt leistungsfähige Stretchfolien, die Silage zuverlässig schützen und gleichzeitig nachhaltiger werden. Herkömmliche Lösungen basieren jedoch überwiegend auf fossilen Rohstoffen und werden meist nur für eine Saison genutzt, wodurch erhebliche Mengen an Kunststoffabfällen entstehen.

Lösung

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie AgriStretch wurde untersucht, inwieweit sich biobasierte Rohstoffe für den Einsatz in landwirtschaftlichen Stretchfolien eignen. Ziel war es, Konzepte für Folienmaterialien zu entwickeln und deren Potenzial hinsichtlich Haltbarkeit, Barrierewirkung und Verarbeitbarkeit zu bewerten. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, ob und wie fossile Kunststoffe künftig durch biobasierte Alternativen ersetzt werden können.

Erfolg

Die Machbarkeitsstudie AgriStretch hat gezeigt, dass biobasierte Materialien grundsätzlich das Potenzial besitzen, die Anforderungen landwirtschaftlicher Stretchfolien zu erfüllen. Die Untersuchungen lieferten wichtige Erkenntnisse zu Materialeigenschaften, Verarbeitbarkeit und möglichen Anwendungsfeldern. Damit wurde eine fundierte Grundlage für weiterführende Entwicklungsarbeiten geschaffen, um biobasierte Folienlösungen künftig gezielt für den Praxiseinsatz auszulegen. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial nachwachsender Rohstoffe für einen nachhaltigeren Umgang mit Kunststoffen im Agrarsektor und stärken die Perspektive einer kreislauforientierten Wirtschaft.

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BioKosTi – Biobasierte Hochbarriere-Kosmetiktiegel

Nachhaltige Tiegel mit innovativer Barrierefolie für maximale Produktstabilität.

Herausforderung

Kosmetikverpackungen müssen empfindliche Inhaltsstoffe zuverlässig vor Sauerstoff, Feuchtigkeit, Licht und UV-Strahlung schützen. Gleichzeitig wächst der Bedarf an nachhaltigen Verpackungslösungen, die hohe Produktsicherheit mit einer verbesserten Umweltbilanz verbinden.

Lösung

Im Projekt BioKosTi wurde ein vollständig biobasierter und biologisch abbaubarer Kosmetiktiegel mit integrierter Hochbarriere-Innenfolie entwickelt. Die innovative Verpackung kombiniert wirksamen Produktschutz mit nachhaltigen Materialien.

Erfolg

BioKosTi hat gezeigt, dass biobasierte Verpackungslösungen hohe Anforderungen an Produktschutz, Qualität und Verarbeitung erfüllen können. Im Projekt wurde ein innovatives Verpackungssystem entwickelt, das durch seine Barriereeigenschaften, Materialbeständigkeit und Praxistauglichkeit überzeugt. Die Ergebnisse belegen das Potenzial biobasierter Materialien für anspruchsvolle Anwendungen im Kosmetikbereich. Damit schafft BioKosTi eine wichtige Grundlage für nachhaltigere Verpackungskonzepte und den verantwortungsvollen Einsatz von Ressourcen.

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BioBioCarrier – Nährstofffreisetzende Filterträger

Biologisch abbaubare Aufwuchskörper mit integrierter Ca‑, Mg‑ und Fe‑Freisetzung.

Herausforderung

In Aquaponik-Systemen eingesetzte Aufwuchskörper bestehen meist aus petrochemisch basierten Kunststoffen und können durch Abrieb zur Mikroplastikbelastung beitragen. Zudem müssen wichtige Nährstoffe häufig separat zugeführt werden.

Lösung

Im Projekt BioBioCarrier wurden vollständig biologisch abbaubare Aufwuchskörper entwickelt, die neben ihrer Filterfunktion gezielt Nährstoffe freisetzen und damit mehrere Funktionen in einem Bauteil vereinen. Durch den Abbau der Biopolymere werden die enthaltenen Nährstoffe schrittweise freigesetzt und dem System kontinuierlich zur Verfügung gestellt.

Erfolg

BioBioCarrier hat gezeigt, dass biologisch abbaubare Materiallösungen wichtige Funktionen in modernen Aquaponik-Systemen übernehmen können. Im Projekt wurden innovative Schaumstrukturen entwickelt, die durch ihre Funktionalität, Stabilität und Eignung für ressourcenschonende Anwendungen überzeugen. Die Ergebnisse belegen das Potenzial, konventionelle Kunststofflösungen durch nachhaltigere Alternativen zu ersetzen und gleichzeitig zusätzliche Systemfunktionen zu integrieren. Damit schafft BioBioCarrier eine wichtige Grundlage für zukunftsfähige Kreislaufkonzepte in Aquaponik- und wasserbasierten Produktionssystemen.

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easy2cool eco – Wasserlösliche Außenfolie

Biobasierte, vollständig pulverlösliche Folien für nachhaltige Kühlverpackungen.

Herausforderung

Kunststofffolien in Kühlverpackungen erschweren das Papierrecycling. Auch Kühlakkus bieten häufig Verbesserungspotenzial hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit.

Lösung

Im Projekt easy2cool eco wurde eine wasserlösliche, biobasierte Folie entwickelt. Ergänzend wurden Konzepte für recyclingfreundlichere Kühlakkus untersucht.

Erfolg

easy2cool eco hat gezeigt, dass biobasierte Kühlverpackungen leistungsfähig und gleichzeitig recyclingfreundlich gestaltet werden können. Im Projekt wurden innovative Material- und Verpackungskonzepte entwickelt, die sich erfolgreich in bestehende Verarbeitungsprozesse integrieren lassen. Die Ergebnisse belegen das Potenzial, papierbasierte Verpackungslösungen weiter zu stärken und Recyclingprozesse zu unterstützen. Damit schafft easy2cool eco eine wichtige Grundlage für nachhaltigere Kühlverpackungen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

InMiDoor – Funktionsintegrierte Türverkleidungen

Kapazitive Bedienelemente auf thermoformierten PP‑Folien für nachhaltige Automotive‑Interieure.

Herausforderung

Fahrzeuginterieurs sollen zunehmend Funktionen direkt in Bauteile integrieren und gleichzeitig nachhaltig sowie recyclingfähig sein. Besonders die Einbindung von Elektronik in komplex geformte Türinnenverkleidungen stellt hohe Anforderungen an Materialien und Fertigungsprozesse.

Lösung

Im Projekt InMiDoor wurde ein Herstellungsprozess entwickelt, bei dem leitfähige Strukturen auf PP-Folien gedruckt, dreidimensional verformt und anschließend im Spritzguss integriert werden. Ein Monomaterialansatz auf Basis von Polypropylen sowie naturfaserverstärkte Werkstoffe verbessern dabei die Recyclingfähigkeit.

Erfolg

InMiDoor hat gezeigt, dass sich gedruckte Elektronik erfolgreich in nachhaltige und funktionsintegrierte Fahrzeugkomponenten integrieren lässt. Im Projekt wurden innovative Material- und Fertigungskonzepte entwickelt, die auch unter anspruchsvollen Verarbeitungsbedingungen ihre Funktionalität und Qualität beibehalten. Die Ergebnisse belegen das Potenzial, Bauteile mit zusätzlichen Funktionen auszustatten und gleichzeitig ressourcenschonende Werkstofflösungen einzusetzen. Damit schafft InMiDoor eine wichtige Grundlage für zukünftige Fahrzeugkonzepte, die Funktionalität, Nachhaltigkeit und effiziente Produktion miteinander verbinden.

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Successstories im Rahmen des Projekts TechCirlcePolymers – Technologietransfer zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft von Polymer- und Biopolymerwerkstoffen

Projektzeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2026
Folgende drei Teilprojekte wurden kofinanziert durch:

TechCirclePolymers Teilprojekt 4: CO₂‑Reduction

Oberflächenschutzfolie mit applizierter Klebeschicht zur CO₂-Reduktion und verbesserter Recyclingfähigkeit.

Herausforderung

Oberflächenschutzfolien, die beispielsweise als Kratzschutz während des Transports und Einbaus von Fenstern eingesetzt werden, erfordern üblicherweise eine zusätzliche Klebeschicht. Deren Herstellung verursacht einen erhöhten Materialeinsatz und trägt zu einem größeren CO₂-Fußabdruck bei. Gleichzeitig stellen unterschiedliche Materialkomponenten eine Herausforderung für die Kreislaufführung der Folien dar.

Lösung

Im gemeinsamen Teilprojekt „CO₂ Reduction“ mit dem Projektpartner jura-plast GmbH wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem die Klebeschicht direkt auf die Polyolefin-Trägerfolie appliziert wird. Dadurch konnte der Materialeinsatz reduziert und ein ressourcenschonenderes Herstellungsverfahren umgesetzt werden. Die gemeinsam erzielten Ergebnisse werden von jura-plast intern weiterverfolgt.

Erfolg

Das Projekt zeigte, dass Oberflächenschutzfolien mit reduziertem Materialverbrauch und geringerem CO₂-Fußabdruck hergestellt werden können. Die entwickelte Folie wurde erfolgreich hinsichtlich ihrer Recyclingfähigkeit untersucht. Darüber hinaus konnte das entstehende Rezyklat testweise zu einer neuen Folie weiterverarbeitet werden. Die Ergebnisse verdeutlichen das Potenzial einer verbesserten Kreislaufführung von Kunststofffolien und leisten einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft.

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TechCirclePolymers Teilprojekt 5: EcoStraw

Nutzung von Bäckereireststoffen als Füllstoff für Biopolymere für langlebige, hygienische Mehrwegstrohhalme.

Herausforderung

Nachhaltige Alternativen zu Einwegstrohhalmen müssen robust, hygienisch und mehrfach verwendbar sein. Bestehende Lösungen aus Glas, Metall oder Papier stoßen dabei häufig an Grenzen hinsichtlich Komfort, Haltbarkeit und Reinigungsaufwand.

Lösung

Im Projekt Eco Straw wurde ein biobasierter Mehrwegstrohhalm entwickelt, der auf einem innovativen PLA-Kleie-Compound basiert und durch funktionelle Additive antibakterielle Eigenschaften erhält.

Impact

Eco Straw hat gezeigt, dass leistungsfähige Mehrwegprodukte vollständig aus biobasierten und regional verfügbaren Rohstoffen hergestellt werden können. Im Projekt wurde ein innovatives Materialsystem entwickelt, das hohe Funktionalität, gute Verarbeitbarkeit und verbesserte Hygieneeigenschaften vereint. Die Ergebnisse belegen das Potenzial, fossile Rohstoffe durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen und gleichzeitig bestehende industrielle Prozesse zu nutzen. Damit schafft Eco Straw eine wichtige Grundlage für alltagstaugliche und ressourcenschonende Produkte im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Projektpartner hierbei waren „Backhaus Fickenscher“ und "Zapf - Rohre & Hülsen".

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TechCirclePolymers Teilprojekt 8: ReInjekt

Wiederverwendung von Medizinkunststoff‑Rezyklaten im Spritzguss zur Ressourcenschonung unter Einhaltung hoher Werkstoffqualität.

Herausforderung

Bei der Herstellung von Kunststoffbauteilen entstehen wertvolle Materialreste. Besonders in der Medizintechnik ist deren Wiederverwendung aufgrund hoher Qualitätsanforderungen bislang nur begrenzt möglich.

Lösung

Im Projekt ReInjekt wurde zusammen mit dem Projektpartner Kunststofftechnik Schnitzler GmbH & Co. KG untersucht, wie Produktionsabfälle aus glasfaserverstärktem PBT wieder in den Spritzgussprozess integriert werden können. Ziel war die Schließung von Materialkreisläufen bei gleichbleibender Bauteilqualität.

Erfolg

ReInjekt hat gezeigt, dass hochwertige Kunststoffrezyklate auch für technisch anspruchsvolle Anwendungen geeignet sind. Im Projekt wurden Material- und Prozesskonzepte entwickelt, die eine zuverlässige Nutzung von Recyclingmaterial ermöglichen und gleichzeitig hohe Qualitätsanforderungen erfüllen. Die Ergebnisse belegen das Potenzial, wertvolle Produktionsreste im Materialkreislauf zu halten und den Einsatz von Primärrohstoffen zu reduzieren. Damit schafft ReInjekt eine wichtige Grundlage für ressourcenschonende Fertigungsprozesse und eine stärkere Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie.

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