Fachtagung Bioplastics
Science meets Industry

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Tagungsschwerpunkte

Synthese - Synthesis

Die Gewinnung von Biokunststoffen legt die entscheidende Grundlage für alle werkstoffspezifischen Eigenschaften. Die Forschungen und Entwicklungen in diesem Bereich ermöglichen die effiziente Herstellung von wirtschaftlicheren und effizienteren Typen und treiben somit die aufsteigende Biokunststoffbranche voran.

Verarbeitung - Processing

Das Verarbeiten von Biokunststoffwerkstoffen zu einem Produkt oder Polymerblend ist ein Prozess mit einer hohen Anzahl an Einflussgrößen. Ausgangswerkstoffe, deren Anteile, Verarbeitungshilfsstoffe, Additive, die Auslegung der Verarbeitungsmaschinen und die Verarbeitungsparameter erzeugen komplexe Möglichkeiten zur Herstellung stark verschiedener Produkte.

Anwendung - Application

Das stoffliche Recycling von Biokunststoffen kann theoretisch im gleichen Umfang wie mit konventionellen Kunststoffen betrieben werden. Die Erfassung, Trennung und Verarbeitung aufgrund der besonderen Eigenschaften erzeugen in der Praxis völlig neue Herausforderungen die es zu lösen gilt. Ebenso interessant sind jedoch Ansätze des chemischen und thermischen Recyclings.

Abbau - Degradation

Das Abbauverhalten einer Vielzahl von Biokunststoffen ist eine der Kernkompetenzen bei der Auswahl dieser Werkstoffe für viele Anwendungen. Der Abbauvorgang ist an eine Vielzahl an Faktoren und Umsetzungsreaktionen gekoppelt. Diese zu verstehen und beeinflussen zu können ist der Schlüssel, um Abbauverhalten gezielt einstellen und steuern zu können.

Programm Tag 1

03.03.2021




  1. AB 12:00 UHR
    Anreise und Registrierung
    Erfrischungen und Snacks

    Zwangloses Kennenlernen


  2. 13:00 – 14:00 UHR
    Begrüßung
    Konzeptvorstellung



  3. 14:00 – 14:30 UHR
    Kaffeepause



  4. 14:30 – 16:00 UHR
    Vortragspitches
    14 Pitches á 5 Minuten



  5. 16:00 – 17:30 UHR
    Workshops, offene Labore & Technikum
    Postersession, Rundgang, Vorführung



  6. 17:00 – 19:00 UHR
    Pause & Check-In



  7. AB 19:00 UHR
    Abendveranstaltung
    Science Slam



 

Programm Tag 2

04.03.2021



  1. 08:30 – 09:00 UHR
    Begrüßung & Vorstellung der Votumergebnisse

  2. 09:00 – 10:00 UHR
    Plenarvortrag

  3. 10:00 – 10:30 UHR
    Kaffeepause

  4. 10:30 – 12:30 UHR
    Vortragssessions nach Votum
    Postersession

  5. 12:30 – 13:30 UHR
    Mittagspause

  6. 13:30 – 14:30 UHR
    Workshops, offene Labore & Technikum
    Postersession, Rundgang, Vorführung

  7. 14:30 – 16:30 UHR
    Vortragssessions nach Votum
    Postersession

  8. 16:30 – 17:30 UHR
    Plenarvortrag

  9. AB 17:30 UHR
    Kiss & Ride

Der Clou mit dem Voting & den Vorträgen

Um die Reihenfolge der 20 bis 35 Minuten langen Vorträge mit anschließender 10-minütiger Diskussion festzulegen, halten alle Speaker einen zweiminütigen Pitch zu Beginn der Tagung.

Nach jedem Pitch wird von allen Teilnehmer in einem Voting festgehalten, wie breit das Interesse an dem jeweiligen Vortrag ist.

Um zu vermeiden, dass Vorträge mit großer Resonanz parallel laufen, wird die Reihenfolge der Beiträge auf Grundlage des Votings bestimmt.

Die Vorträge mit den meisten Stimmen erhalten mehr Diskussionszeit und einen Workshop, der von Mitarbeitern des ibp moderiert wird. Alle anderen Vorträge werden wie gewohnt nacheinander mit Chairwoman und kurzer Diskussion in einer Vor- und Nachmittagssession durchgeführt.

Im Anschluss an Vorträge und Postersession werden der beste Vortrag und das beste Poster prämiert. Jeder der Teilnehmer kann hierzu seine Stimme abgeben. Der Autor des Vortrags und der Posterinhaber erhalten jeweils eine Auszeichnung und einen Sachpreis.

Anmeldung zur Fachtagung 2021

Bitte wählen Sie, ob Sie sich zu der Fachtagung als Beitragende/r oder als Teilnehmer/in anmelden möchten.

Anmeldeschluss: Beitragende 11.12.2020 & Teilnehmer 24.02.2021

Hinweis: Die Teilnahme an der hybriden Veranstaltung ist persönlich vor Ort oder digital per Live-Stream möglich. Aufgrund der aktuellen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ist die Teilnehmerzahl vor Ort begrenzt. Sind alle Plätze vor Ort ausgebucht, ist eine Teilnahme nur noch per Live-Stream möglich.

 

Gemütlicher Austausch unter Anwendern und Wissenschaftlern

Im Rahmen der Tagung soll Raum geschaffen werden, um zwang- und formlos in den fachlichen Austausch mit Experten aus Anwendung und Wissenschaft zu kommen.

Hierfür bieten sich die Kaffeepausen, die längere Mittagspause und die offene gestaltete Abendveranstaltung an.

Einen wichtigen Aspekt stellt dabei die Möglichkeit dar Tagungsteilnehmer über die Webseite der Tagung zu persönlichen Gesprächen einzuladen. Die Teilnehmer können so jederzeit Kontakt zu den Speakern aufnehmen.

 

 

Herstellerausstellung mit Fokus Biokunststoff

Um den neuesten Stand der Maschinenentwicklung speziell für die Verarbeitung von Biokunststoffen aufzuzeigen, präsentieren Hersteller ihre neuesten Entwicklungen während des gesamten Zeitraums der Tagung.


Anmeldung


Die Registrierung zur Tagung ist auf Grund der öffentlichen Förderung der Veranstaltung durch den Europäischen Sozialfonds, die Oberfrankenstiftung und die Freunde und Förderer der Hochschule Hof gebührenfrei.

Die Teilnahme an der Tagung beinhaltet alle Vorträge und gebotenen Veranstaltungen vom 03.03. bis 04.03.2021. Die Verpflegung während der Tagung und bei der Abendveranstaltung ist bis auf die Getränke während des Tagesprogramms nicht förderbar und daher nicht in der Teilnahme inkludiert.


Förderung


Die Fachtagung „Bioplastics – Science Meets Industry“ wird im Rahmen des Förderprojektes „BiopolyMEHR“ durchgeführt.

Die Themen Biopolymere bzw. intelligente Nutzung nachhaltiger und erneuerbarer Ressourcen sind aktuell zentrale Themen in der Forschung als auch in der Industrie. Das Bewusstsein für ökologisches Handeln ist bei den Verbrauchern bzw. Konsumenten in den letzten 5 bis 10 Jahren stark gestiegen. Dieses gestiegene Bewusstsein erfordert neue ökologisch wertvolle und vor allem ökologisch nachhaltige Produkte. Damit die biokunststoffverarbeitende Industrie den Verbrauchern neue Lösungen anbieten kann, soll das dafür benötigte Know-How in die Industriebereiche (1) Kunststoff-Industrie, (2) Textil-Industrie und (3) Prüfgeräte-Industrie im oberfänkischen Projekteinzugsbereich transferiert werden

Die Projektstrategie sieht die Entwicklung und die Durchführung einer Reihe von Weiterbildungsinhalten bzw. Weiterbildungsmethoden zur Erreichung des Wissenstransferziels vor. Dazu finden an der Hochschule Hof jährlich fünf Netzwerkbeiträge, zwei Symposien sowie eine Fachtagung zu den Themen:

Biokunststoffe (kommerziell, Forschung)
Folien-, Platten- und Profilextrusion
Compoundierung mit natürlichen Additiven
Spritzguss
Recycling (stofflich, biologisch)
Ökobilanzierung, Zertifizierungen

statt. Durch die Impulse können Forschungskooperationen und Produktentwicklungen mit Biopolymeren entstehen.

Die Förderung des Projekts „BiopolyMEHR“ erfolgt durch drei Fördermittelgeber:

 

 

ESF – Der europäische Sozialfond

Der Europäische Sozialfonds (ESF) zählt zu den Strukturfonds der Europäischen Union. Im Förderzeitraum 2014-2020 stehen dem Bayerischen Wissenschaftsministerium insgesamt rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln für Netzwerktätigkeiten und den Wissenstransfer von Hochschulen an Unternehmen zur Verfügung. Es werden arbeitsmarktbezogene Projekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene gefördert. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Oberfrankenstiftung

Die Oberfrankenstiftung fördert auf dem Gebiet des Regierungsbezirks Oberfranken unter anderem auch die Wissenschaft und Forschung. Der Stiftungszweck wurde 2002 auf die Förderung von Wissenschaft und Forschung ausgedehnt und im Februar 2017 neu geregelt. Förderfähig sind insbesondere profilschärfende Projekte/Institute, Projekte der Technologie Allianz Oberfranken (TAO) bzw. Kooperations-Projekte der oberfränkischen Hochschulen untereinander und sonstige einmalige Maßnahmen. Der Zuschuss der Oberfrankenstiftung erfolgt mit einem festen Fördersatz, der gleichermaßen für Personal- und Sachkosten gilt. Er wird flexibel je nach Bedeutung des Vorhabens festgelegt. Antragsberechtigt sind die oberfränkischen Hochschulen oder andere Träger, die wissenschaftliche Projekte in Oberfranken bzw. mit oberfränkischem Bezug durchführen.

Freunde und Förderer der Hochschule Hof

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. sieht es als ihre Aufgabe die Hochschule Hof als Forschungs- und Lehrinstitution in der Region zu fördern und den gesellschaftlichen und bildungspolitischen Auftrag der Hochschule bestmöglich zu unterstützen. Unterstütz werden dabei materielle und ideelle Forschung und Lehre an der Hochschule, Ausbau sich selbst tragender Forschungseinrichtungen, Förderung des Wissenstransfers von der Hochschule in die Wirtschaft (insbesondere Steigerung der Kooperationsbereitschaft, um Neuerungen bei Produkten und Verfahren voranzutreiben) oder Entwicklung kompetenzorientierter praktischer Lösungen für die regionale Wirtschaft. Der Förderverein unterstützt die Hochschule Hof insbesondere dort, wo öffentliche Mittel nicht zur Verfügung stehen oder verstärkt werden müssen. Um die oben genannten Zielsetzungen bestmöglich zu erreichen, sollen sich die Mitglieder aktiv in das Geschehen der Fördergesellschaft einbringen und sich als Botschafter der Hochschule und der Region verstehen. Ein breites Netzwerk von Unterstützern der Hochschule Hof – egal ob Unternehmen oder Privatperson – schafft eine Plattform, auf deren Basis letztendlich größtmögliche Erfolge erzielt werden können.