Digitale Fachtagung

Bioplastics
Scientific and Industrial Trends

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Fokus

Die wachsenden Mengen an Kunststoffmüll und Mikroplastik stellen für unsere Umwelt große Probleme dar, die es jetzt zu lösen gilt. Wir fühlen uns der Lösung dieser Probleme aus Verantwortung gegenüber der Umwelt sowie kommender Generationen verpflichtet und entwickeln am Institut für angewandte Biopolymerforschung der Hochschule Hof nachhaltige, auf Biokunststoffen basierende Lösungen.

Mit unserer Fachtagung BiopolyMEHR - Scientific and Industrial Trends wollen wir einen Rahmen schaffen, indem sich Firmen, Institute, Forschungsstellen und Interessierte aus der Kunststoff- und Recyclingindustrie über die neuesten Trends und Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis hinsichtlich Nachhaltigkeit und dem Einsatz von Biokunststoffen informieren und austauschen können.

Helfen Sie uns einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und innovative sowie neue Ansätze zur Lösung, der durch die Verwendung von petrochemisch basierten Kunststoffen entstandenen Probleme, einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen.Dies geschieht im Rahmen von Vorträge und Diskussionen zu den Themenschwerpunkten der Fachtagung Synthese, Verarbeitung, Anwendung und dem Abbau von Biokunststoffen.

Gerne begrüßen wie Sie als Teilnehmer oder Beitragender auf unserer Fachtagung und freuen uns auf Ihr Mitwirken.

 

Tagungsschwerpunkte

Synthese

Die Gewinnung von Biokunststoffen legt die Grundlage für alle werkstoffspezifischen Eigenschaften. Forschung und Entwicklungen in diesem Bereich ermöglichen die Herstellung von wirtschaftlicheren und effizienteren Typen und treiben somit die Biokunststoffbranche voran.

Verarbeitung

Produktion
Das Verarbeiten von Biokunststoffwerkstoffen zu einem Produkt oder Polymerblend ist ein Prozess mit einer hohen Anzahl an Einflussgrößen. Ausgangswerkstoffe, deren Anteile, Verarbeitungshilfsstoffe, Additive, die Auslegung der Verarbeitungsmaschinen und die Verarbeitungsparameter erzeugen komplexe Möglichkeiten zur Herstellung stark verschiedener Produkte.

Recycling
Das stoffliche Recycling von Biokunststoffen kann theoretisch im gleichen Umfang wie mit konventionellen Kunststoffen betrieben werden. Die Erfassung, Trennung und Verarbeitung auf Grund der besonderen Eigenschaften erzeugen jedoch in der Praxis völlig neue Herausforderungen die es zu lösen gilt. Ebenso interessant sind jedoch Ansätze des chemischen und thermischen Recyclings.

Anwendung

Biokunststoffanwendungen sollten möglichst alle Vorteile der Werkstoffe nutzen können und die Nachteile durch geschickte Produktentwicklung ebenfalls in Vorteile umwandeln können. Die meisten Produkte können aktuell nur in Nischenanwendungen Einsatz finden. Kosten zu Nutzen, sowie die Akzeptanz der Verbraucher stehen oftmals noch zu ungünstig zu einander. Hier müssen Forschung und Entwicklung ansetzen, um die Anwendung von Biokunststoffen auf breiter Front anwenden zu können.

Abbau

Das Abbauverhalten einer Vielzahl von Biokunststoffen ist eine der Kernkompetenzen bei der Auswahl dieser Werkstoffe für viele Anwendungen. Der Abbauvorgang ist an eine Vielzahl an Faktoren und Umsetzungsreaktionen gekoppelt. Diesen zu verstehen und beeinflussen zu können ist der Schlüssel, um Abbauverhalten gezielt einstellen und steuern zu können.



  1. 09:00 09:45 UHR
    Grußworte & Biokunststoffsituation
    Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen Lehmann
    Präsident Hochschule Hof

    Prof. Dr. Valentin Plenk
    Vizepräsident Forschung & Entwicklung

    Prof. Dr. Michael Nase
    Institutsleiter ibp

    Einleitungsvortrag
    Prof. Dr. Michael Nase
    Institutsleiter ibp

    Konzeptvorstellung

  2. 09:45 – 10:45 UHR
    Vortragspitches
    Vorstellung 17 Pitches à 2 Minuten – anonymes Votum der Pitches

  3. 10:45 – 11:00 UHR
    Kaffeepause

  4. 11:00 – 12:30 UHR
    Postersession & Technikumsrundgang/Maschienenvorführung

  5. 12:30 13:30 UHR
    Meet and Greet
    Zeit für Mittagspause und persönliche Gespräche

  6. 13:30 15:30 UHR
    Plenarvorträge
    Podiumsdiskussion
    Jöran Reske
    INTERSEROH Dienstleistungs GmbH

    Nico Arbeck
    C.A.R.M.E.N. e.V.

  7. ab 15:30 UHR
    Ausklang des Tages

Der Clou mit dem Voting & den Vorträgen

Um die Reihenfolge der 30 Minuten langen Vorträge festzulegen, halten alle Speaker einen zweiminütigen Pitch zu Beginn der Fachtagung.

Nach jedem Pitch wird von allen Teilnehmer in einem Voting festgehalten, wie breit das Interesse an dem jeweiligen Vortrag ist.

Um zu vermeiden, dass Vorträge mit großer Resonanz parallel laufen, wird die Reihenfolge der Beiträge auf Grundlage des Votings bestimmt.

Die Vorträge mit den meisten Stimmen erhalten mehr Diskussionszeit. Alle anderen Vorträge werden wie gewohnt nacheinander mit Chairman*woman und kurzer Diskussion in einer Vor- und Nachmittagssession durchgeführt.

Im Anschluss an die Vorträge und die Postersession werden der beste Vortrag und das beste Poster prämiert. Jeder der Teilnehmer kann hierzu seine Stimme abgeben, welche in die Bewertung der Fachjury miteinbezogen wird. Der Autor des Vortrags und der Posterinhaber erhalten jeweils eine Auszeichnung und einen Sachpreis.

Anmeldung zur Fachtagung Bioplastics Scientific and Industrial Trends

Anmeldung kostenlos

Digitaler Austausch unter Anwendern und Wissenschaftlern

Im Rahmen der Fachtagung soll Raum geschaffen werden, um zwang- und formlos in den fachlichen Austausch mit Experten aus Anwendung und Wissenschaft zu kommen.

Hierfür stehen allgemeine Diskussionsrunden und Breakout-Sessions zur Verfügung. Außerdem wird es in den Pausen und Diskussionsrunden offene Whiteboards für die Möglichkeit zum offenen und anschließend individuellen Austausch geben.

Einen wichtigen Aspekt der Online-Fachtagung stellt die Möglichkeit dar für die Tagungsteilnehmer jederzeit über den Chat Speaker und andere Teilnehmer zu persönlichen Gesprächen einzuladen.

 

Impressionen der Fachtagung
vom 03./04. März 2021

Anmeldung


Die Registrierung zur Fachtagung ist auf Grund der öffentlichen Förderung der Veranstaltung durch den Europäischen Sozialfonds, die Oberfrankenstiftung und die Freunde und Förderer der Hochschule Hof gebührenfrei.

Die Teilnahme an der Fachtagung beinhaltet alle Vorträge und gebotenen Veranstaltungen vom 23.02. bis 24.02.2022.


Förderung


Die Fachtagung „Bioplastics – Scientific and Industrial Trends“ wird im Rahmen des Förderprojektes „BiopolyMEHR“ durchgeführt.

Die Themen Biopolymere bzw. intelligente Nutzung nachhaltiger und erneuerbarer Ressourcen sind aktuell zentrale Themen in der Forschung als auch in der Industrie. Das Bewusstsein für ökologisches Handeln ist bei den Verbrauchern bzw. Konsumenten in den letzten 5 bis 10 Jahren stark gestiegen. Dieses gestiegene Bewusstsein erfordert neue ökologisch wertvolle und vor allem ökologisch nachhaltige Produkte. Damit die biokunststoffverarbeitende Industrie den Verbrauchern neue Lösungen anbieten kann, soll das dafür benötigte Know-How in die Industriebereiche (1) Kunststoff-Industrie, (2) Textil-Industrie und (3) Prüfgeräte-Industrie im oberfränkischen Projekteinzugsbereich transferiert werden.

Die Projektstrategie sieht die Entwicklung und die Durchführung einer Reihe von Weiterbildungsinhalten bzw. Weiterbildungsmethoden zur Erreichung des Wissenstransferziels vor. Dazu finden an der Hochschule Hof jährlich fünf Netzwerkbeiträge, zwei Symposien sowie zwei Fachtagungen zu den Themen:

  • - Biokunststoffe (kommerziell, Forschung)
    - Folien-, Platten- und Profilextrusion
    - Compoundierung mit natürlichen Additiven
    - Spritzguss
    - Recycling (stofflich, biologisch)
    - Ökobilanzierung, Zertifizierungen

statt. Durch die Impulse können Forschungskooperationen und Produktentwicklungen mit Biopolymeren entstehen.

Die Förderung des Projekts „BiopolyMEHR“ erfolgt durch drei Fördermittelgeber:

 

 

ESF – Der europäische Sozialfond

Der Europäische Sozialfonds (ESF) zählt zu den Strukturfonds der Europäischen Union. Im Förderzeitraum 2014-2020 stehen dem Bayerischen Wissenschaftsministerium insgesamt rund 17 Millionen Euro an Fördermitteln für Netzwerktätigkeiten und den Wissenstransfer von Hochschulen an Unternehmen zur Verfügung. Es werden arbeitsmarktbezogene Projekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene gefördert. Im Mittelpunkt der Initiative im Hochschulbereich steht die stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.

Oberfrankenstiftung

Die Oberfrankenstiftung fördert auf dem Gebiet des Regierungsbezirks Oberfranken unter anderem auch die Wissenschaft und Forschung. Der Stiftungszweck wurde 2002 auf die Förderung von Wissenschaft und Forschung ausgedehnt und im Februar 2017 neu geregelt. Förderfähig sind insbesondere profilschärfende Projekte/Institute, Projekte der Technologie Allianz Oberfranken (TAO) bzw. Kooperations-Projekte der oberfränkischen Hochschulen untereinander und sonstige einmalige Maßnahmen. Der Zuschuss der Oberfrankenstiftung erfolgt mit einem festen Fördersatz, der gleichermaßen für Personal- und Sachkosten gilt. Er wird flexibel je nach Bedeutung des Vorhabens festgelegt. Antragsberechtigt sind die oberfränkischen Hochschulen oder andere Träger, die wissenschaftliche Projekte in Oberfranken bzw. mit oberfränkischem Bezug durchführen.

Freunde und Förderer der Hochschule Hof

Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule Hof e.V. sieht es als ihre Aufgabe die Hochschule Hof als Forschungs- und Lehrinstitution in der Region zu fördern und den gesellschaftlichen und bildungspolitischen Auftrag der Hochschule bestmöglich zu unterstützen. Unterstütz werden dabei materielle und ideelle Forschung und Lehre an der Hochschule, Ausbau sich selbst tragender Forschungseinrichtungen, Förderung des Wissenstransfers von der Hochschule in die Wirtschaft (insbesondere Steigerung der Kooperationsbereitschaft, um Neuerungen bei Produkten und Verfahren voranzutreiben) oder Entwicklung kompetenzorientierter praktischer Lösungen für die regionale Wirtschaft. Der Förderverein unterstützt die Hochschule Hof insbesondere dort, wo öffentliche Mittel nicht zur Verfügung stehen oder verstärkt werden müssen. Um die oben genannten Zielsetzungen bestmöglich zu erreichen, sollen sich die Mitglieder aktiv in das Geschehen der Fördergesellschaft einbringen und sich als Botschafter der Hochschule und der Region verstehen. Ein breites Netzwerk von Unterstützern der Hochschule Hof – egal ob Unternehmen oder Privatperson – schafft eine Plattform, auf deren Basis letztendlich größtmögliche Erfolge erzielt werden können.